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  Aktuelles im Jugendbereich



Herzlichen Glückwunsch zur sensationellen Leistung!

Unser Trompeter Simon hat auch beim Landeswettbewerb "Jugend musiziert" einen ersten Preis (23 P.) und die Weiterleitung zum Bundeswettbewerb nach Pfingsten in Lübeck im März erreicht.

Nach Matthias Wehrle (Horn) ist Simon schon der zweite Musiker aus den Reihen des MVR und der Bläserjugend, der diese sicher nicht alltägliche Qualifikation geschafft hat.
In Lübeck werden sich die besten jungen Musiker aus ganz Deutschland treffen. Schlon allein die Teilnahme ist sicher ein grosses Erlebnis und eine Ehre, so dass die Bewertung nur noch eine nebensächliche Rolle spielen wird.
Der MVR ist stolz auf diese Leistung und diesen weiteren Beweis der qualitätsorientiert und erfolgreichen Jugendarbeit.






Das Jugendorchester macht sich fit für die Zukunft

Schon immer offen für Musiker, die nicht im MVR Mitglied sind!

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Musik und Integration

Ein schöne Geschichte in einem grossen Thema

Von der Flucht bis zum Musikverein

Die Themen Flucht und Integration begleiten uns nun schon seit einiger Zeit in der Öffentlichkeit und sind in den Medien und der Politik allgegenwärtig. Nach wirklich persönlichen Berührungspunkten im Alltag muss man aber eher aktiv suchen.

Die Vorgeschichte

Vor ca. drei Jahren kam Familie Alahmad aus einer kleinen Stadt in der Nähe von Damaskus in Syrien nach Deutschland, um vor der täglichen Ungewissheit und Bedrohung des Bürgerkrieges zu entkommen. Zuerst machte sich Vater Adham auf den beschwerlichen Weg über die Türkei, Griechenland und Italien. Insgesamt über drei Wochen – viele Strecken in einem beschwerlichen Fußweg – dauerte die Flucht, die von ständiger Ungewissheit begleitet war. Nach der Ankunft in Karlsruhe kam er bald in die Flüchtlingsunterkunft in Rickenbach. Diese Flucht kostete nicht nur viel Kraft, sondern forderte fast die gesamten Ersparnisse und die Reste der Existenz der Familie.
Nach der Ankunft in Rickenbach bemühte sich der Familienvater gleich um ein Visum für seine Frau und die drei Töchter Maya, Malak und Mirjam. Das hat dann nach einigen Wochen geklappt. Glücklicherweise kam für die Familie der Kontakt zu Familie Baitsch zu Stande, die in Egg eine freie Einliegerwohnung in ihrem Wochenendhaus zur Verfügung gestellt hat. Eine sehr glückliche Fügung für die Familie, wie sich herausstellte.

Glückliche Begegnung

Marianne Baitsch, die an ihrem Lebensmittelpunkt in Basel und Lörrach schon in einigen Hilfsprojekten tätig ist, bietet der Familie nicht nur eine Wohnung, sondern kümmert sich auch um die vielen kleinen Details einer Integration. So hatte Vater Adham, der in der Heimat zuerst als Maler, und später dann als Kulissenbauer und Beleuchtungsspezialisten bei Filmproduktionen gearbeitet hat, bald Arbeit bei Vogt Plastic in Hottingen gefunden. Die erste Zeit fuhr er bei jedem Wetter und zu jeder Tageszeit mit dem Fahrrad zur Arbeit. So hat er den Hotzenwald einige Male von der rauen Seite kennen gelernt. Ein eigenes Auto sorgte hier für Erleichterung.
Auch um die Integration der drei Töchter ist Frau Baitsch sehr bemüht. Sowohl schulisch, wie auch in der Freizeit. Die Mädchen sprechen bereits perfekt deutsch und haben auch guten Anschluss gefunden. Die zweitälteste Tochter Malak konnte, dank des Einsatzes von Gabi Barth in der Grundschule am Blockflötenunterricht der Bläserjugend Hotzenwald teilnehmen.
Beim Aktionstag, wo Malak dann die Blas- und Schlagwerkinstrumente kennenlernen durfte, stand ihr Wunschinstrument schnell fest: Die Klarinette sollte es sein. Wieder bemühte sich Gabi Barth um eine Lösung: Mit der Mitgliedschaft in der Bläserjugend im MV 1860 Rickenbach war das Leihinstrument schon mal sicher. Für die nicht unerheblichen Kosten einer guten Instrumentalausbildung stellte sich wieder Marianne Baitsch zur Verfügung und übernahm damit eine musikalische Patenschaft, die so gar nicht selbstverständlich ist!

Offenheit und Felxibilität der Organisationen

So kann Malak nun schon seit fast eineinhalb Jahren über die BJH den guten Klarinettenunterricht von Klaus Siebokd von der Jugendmusikschule Bad Säckingen in Anspruch nehmen. Sie ist bereits im Vorstufenorchester, den BJH-Music-Kids eine tragende Mitspielerin. Mit großem Elan und strahlenden Augen ist sie bei der Sache und erzählt beim Gespräch mit MVR-Jugendleiter Ralf Eckert und Marianne Baitsch stolz davon.
Da auch schon ihre kleine Schwester musikalische Pläne hat, sind Abklärungen im Gange wie das finanziert werden kann. Diese Abklärungen und Fragestellungen sind bereits schon bis zur Kultusministerin Fr. Dr. Eisenmann gelangt, die in einem persönlichen Brief an an den Präsidenten des Blasmusikverbandes Hochrhein, Felix Schreiner, Möglichkeiten und Förderungen aufgezeigt hat.

Breitenförderung trotz Professionalisierung

In diesem Zusammenhang kam in den Diskussionen aber auch zum Ausdruck, dass es auch für einheimische Familien nicht immer einfach und selbstverständlich ist, ihren Kindern eine fundierte musikalische Ausbildung zu ermöglichen. Ein Thema, das die BJH zusammen mit der Jugendmusikschule schon einige Zeit diskutiert: Die Möglichkeiten zur Aufrechterhaltung der Breitenförderung trotz der nicht aufzuhaltenden Professionalisierung der Vereinsausbildung.
Trotzdem sind solche kleinen, gelungenen Momente in der Integration erfreulich. Neben den vielen Negativbotschaften und politischen Statements sind es die persönlichen Begegnungen und das Engagement vieler ehrenamtlicher Helfer im Verborgenen. Man spürt, dass solches Engagement nicht nur den Menschen in Not hilft, sondern auch die helfenden Menschen geistig bereichern kann.

Persönliche Begnung und Gespräche

Im langen, netten Gespräch mit der ganzen Familie und Frau Baitsch kam auch zum Ausdruck, dass Mutter Jasmin, die sich zu Hause um die Familie kümmert, oft schon ein bisschen einsam ist. Die Kinder haben die Schule und Vereine, der Vater die Arbeit. Ihre Tätigkeit in der öffentlichen Verwaltung in Syrien, von der sie stolz erzählt, nützt ihr in dieser Situation leider nur wenig.
Im Gespräch mit der Familie wurde auch deutlich, dass nur Familien mit gutem Verdienst in Syrien die Möglichkeiten zur Flucht haben. Viele können sich das gar nicht leisten und müssen sich unter widrigsten und unvorstellbaren Umständen weiter durchkämpfen. Vater und Mutter stellen aber auch klar, dass sie auf jeden Fall in die Heimat zurückkehren wollen. Eine Antwort auf das wie und wann sehen sie jedoch noch gar nicht. Was passiert, wenn dieses Warten noch viele Jahre dauern wird und die Töchter sich in Deutschland weiter integriert haben, können sie auch nicht sagen.
Auf jeden Fall ist die ganze Familie glücklich über den Anfang der „Musiker-Karriere“ von Malak. Der Musikverein Rickenbach erfreut sich auch an diesem Bespiel, wie verbindend die Musik sein kann. Ein weiteres Mosaiksteinchen einer umfassenden und erfolgreichen Jugendarbeit.

Ralf Eckert, Jugendleiter im MVR

Mit der Klarinette zur Integration (Südkurier 02.03.2018)




Junge MVR-Musiker für die JMS im Einsatz

Beim Neujahrsempfang der Gemeinde am 23. Januar in der Gemeindehalle

Die Jungtalente Niko Vogt, Rebecca Mutter (beide Trompete) und Antonia Gimmer (Oboe) waren für die musikalische Umrahmung zuständig.
So standen dieses Jahr ganz junge Musiker aus der Gemeinde stellvertretend für die Jugendmusikschule Bad Säckingen und die Bläserjugend Hotzenwald auf der Bühne.

Bei der Eröffnung des "XL-Schmidt`s Markt" in Bad Säckingen und auf der Messe Stuttgart im Auftrag des BDB

Bei mehreren Auftritten im Rahmen der Eröffnungsfeierlichkeiten "unserer" Schmidt`s Märkte durften auch Rickenbacher Musiker nicht fehlen: Simon Eckert spielte mit dem Trompetenquartett der JMS und als Solist in der Begleitung von Pianist Jonas Ebner.
Ebenfalls mit dem Trompetenquartett war er im Auftrag des BDB in Stuttgart zur Umrahmung der Unterzeichnung eines Kooperationsvertrages.



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Und wieder Gold!

Lukas Eckert (Tuba) und Simon Eckert (Trompete) haben die Herbstferien genutzt und in der BDB-Musikakademie in Staufen das Jungmusikerleistungsabzeichen in Gold abgelegt. Vom sehr interessanten Kurs haben sie aber viel mehr als nur das Abzeichen mit nach Hause genommen.
Somit spielen im Jugendorchester Rickenbach derzeit fünf "Gold-Musiker"!

Herzlichen Glückwunsch an Lukas und Simon!

Lukas und Simon Eckert freuen sich über das Leistungsabzeichen in Gold (Südkurier 07.12.2016)










Unsere Neueste!! ;) Jugendorchester erneut erfolgreich

Samstag 22. Oktober 2016, Stadthalle Tiengen

Es hat mittlerweile Tradition: In den letzten 20 Jahren nimmt das Jugendorchester Rickenbach fast jährlich an Wertungsspielen oder Wettbewerben teil. Diese Art der musikalischen Fokussierung für die Darbietung zweier Werke vor einer Fachjury ist somit fester Bestandteil der Ausbildungsarbeit im Jugendorchester des MV 1860 Rickenbach.
So auch wieder am vergangenen Wochenende:

Bei Wertungsspiel des Blasmusikverband Hochrhein

Das Jugendorchester war mit Selbstverständlichkeit wieder dabei! Im Gegensatz zur letzten erfolgreichen Teilnahme beim Wettbewerb in Balingen (2. Platz) stand bei diesem Wertungsspiel nicht der sportliche Vergleichsgedanke, sondern die eigene Standortbestimmung im Vordergrund und das ohne besonders intensive Vorbereitung, sondern aus der laufenden Probenarbeit heraus.

Erstmals in der Kategorie drei

Das Jugendorchester startete aber erstmals seit Bestehen in der Kategorie drei, die in etwa der früheren Mittelstufe entspricht. Es war also eher eine etwas bescheidenere Bewertung und Punktezahl zu erwarten. Umso größer war aber die Freude und Überraschung bei den Musikern um Dirigent Ralf Eckert, als nach überzeugender Vorstellung am Vormittag bei der abendlichen Musikerparty das Ergebnis bekannt wurde: Als einziges Orchester in der Kategorie drei das Prädikat „hervorragend“, das in allen Kategorien nur dreimal vergeben wurde!

Ein Grund für den überzeugenden Eindruck war sicher auch, dass das Orchester die beiden Stücke zusammen mit dem Dirigent ausgesucht hat und sich so die spürbare Spielfreude dann auch auf das Publikum und die Jury übertragen hat.
Komplettiert wurde die Freude mit dem sehr guten Abschneiden der Trachtenkapelle Hogschür, die vom Chef-Klarinettisten im JO und MVR, Joachim Wehrle, dirigiert wird.

Bestätigung für Ausrichtung der Jugendarbeit

Im MV Rickenbach spiegelt sich das konstante Stellen der Herausforderung oder der Bewertung deutlich in der musikalischen Leistungsfähigkeit des gesamten Vereins wieder. So stellt der MVR z.B mit acht Musikern auch die derzeit größte Fraktion im Verbandsjugendorchester des Blasmusikverbandes. Alles in Allem eine Bestätigung für das Gesamtkonzept der gemeinsamen Jugendarbeit in der Bläserjugend Hotzenwald und zusammen mit der Jugendmusikschule Bad Säckingen.
Natürlich auch für jeden einzelnen Musiker und die Eltern ist so ein Erfolg Lohn für den Einsatz. Am Abend bei der Musikerparty mit „Blechsach“ und der „VJO-Big-Band“ konnte man dann ausgelassen feiern und den JO-Mitgliedern Verena und Florian Wagner auf der Show-Bühne in der Big-Band lauschen.

Der nächste Auftritt schon bei der "Nacht der Musik" in Görwihl

Das Jugendorchester und Teile des Wertungsspielprogramms demnächst noch einmal bei der Nacht der Musik in Görwihl zu hören sein.

Jugendorchester Rickenbach mit Prädikat "hervorragend" bewertet (Badische Zeitung 29.10.2016)
Wertungsspiel Blasmusikverband Hochrhein (Südkurier 26.10.2016)


Die Bilder von Tiengen
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